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Die 3 Arten des weiblichen Orgasmus

Die 3 Arten des weiblichen Orgasmus.

 

Der klitorale Orgasmus

Er entsteht durch Stimulation der Venusperle (Klitoris) und ist durch rhythmische Kontraktionen des PC-Muskels gekennzeichnet. Die Erregungskurve ist steil aufsteigend

und steil abfallend. Er hinterlässt manchmal ein Gefühl von Unvollkommenheit oder mangelnder Befriedigung und kann auch ohne Penetration erlangt werden.

Der klitorale Orgasmus ist gewöhnlich von heftigem Keuchen und Atmen begleitet.

 

Der uterine Orgasmus

Er ist zutiefst befriedigend und von intensiven Emotionen begleitet. Er stellt sich nur dann ein, wenn ein Objekt (Penis, Dildo oder Finger) in Kontakt mit dem Gebärmutterhals kommt.

Starke, „erschütternde“ und tiefe Stösse bringen die Gebärmutter zum Beben und stimulieren das sensible Bauchfell, eine Membran, die die Organe im Becken- und Bauchraum schützt.

Bei dieser Art von Orgasmus kommt es nicht zu rhythmischen Kontraktionen des PC-Muskels. Kurz vor dem Höhepunkt ist die Atmung zwanzig bis dreißig Sekunden lang unterbrochen (der Apnoe Reflex).

 

Der kombinierte oder G-Punkt-Orgasmus

Er entsteht durch die Stimulierung von G-Punkt, Gebärmutter und Klitoris und zeigt Merkmale beider Arten. Zum einen kommt es zu Kontraktionen des PC-Muskels,

wie sie für einen klitoralen Orgasmus typisch sind, zum Anderen zu der tiefen emotionalen Befriedigung, die den uterinen Orgasmus charakterisiert.

Der Apnoe Reflex ist kürzer, tritt dafür aber mehrfach auf.Bei dieser Form des Orgasmus wölbt sich der Muttermund nach unten.

Außerdem kommt es zu einem wohltuenden Gefühl der Entspannung der tieferen Vaginalmuskeln und der Gebärmutter- Muskulatur.

Der kombinierte Orgasmus wurde früher als „vaginaler“ Orgasmus bezeichnet.

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Der G-Punkt

Der sogenannte G-Punkt ist eigentlich eine G-Fläche aus vielen Drüsen, die ein ganzes Netzwerk aus erektilem Gewebe darstellen.

Es umfasst die Klitoris und die Klitoris-Schenkel sowie die Schwellkörper an Anus, arnröhren und Damm.

Während der grösste Teil der G-Fläche glatt ist, hebt sich der sogenannte Hot-Spot mit einer wellenartigen Oberfläche fühlbar vom Rest des Gewebes ab. Er hat etwa die Grösse und Form einer halbierten Walnuss und liegt bei den meisten Frauen in der 11-Uhr-Position ca. 3-6 cm hinter dem Schambein.

Der Hot-Spot schwillt an, wenn er stimuliert wird und füllt sich dann mit Blut. Das fatale dabei ist, dass er nur dann in Erscheinung tritt, wenn Frau sexuell erregt ist – deshalb ist es manchmal nicht so einfach, diesen Punkt zu finden.

Viele Frauen kennen ihr orgastiatisches Potential weder in der Theorie noch in der Praxis. Dies ist auch kein Wunder, denn wissenschaftliche Studien begannen erst im 20. Jahrhundert.

Und eigentlich sind wir immer noch nicht auf dem hohen Wissensstand der alten Taoisten oder Tantriker, die viele ihrer Erkenntnisse nur in direkter Linie an ihre Schüler weitergaben

bzw. es gibt nur wenige Schriften, die diese Zeit überdauert haben.

Speziell über den G-Punkt (benannt nach dem Arzt Dr. Ernst Gräfenberg, der ihn in den frühen 1950er Jahren publizierte) gab es viele Spekulationen über die Lage und seine Funktion.

Der slowakische Forscher Dr. Zaviacic setzte dem ein Ende, indem er nachwies, dass der G-Punkt das weibliche Äquivalent der männlichen Prostata ist.

Er führte Analysen über das Ejakulat durch und legte dar, welche Rolle das Organ bei der Hormonproduktion und somit der Fruchtbarkeit der Frau spielt.

Für Frauen beginnt damit ein wichtiger Prozess, innerhalb dessen sie ihre sexuellen Fähigkeiten wieder entdecken und zurückerobern können.

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Der weibliche Kollektiv-Schmerz.

Es ist viel Schlimmes passiert in der Vergangenheit. In vielen Frauen haben sich über ganze Generationen hinweg enorme Verletzungen bis in die Gene verfestigt.

Dieser Schmerz bzw. die „Erinnerung“ daran ist seit Jahrtausenden Bestandteil der weiblichen Geschichte und hat tiefe Narben im weiblichen Kollektiv hinterlassen.

Die christlich-religiöse Hexenverfolgung bzw. Hexenverbrennung zwischen 1550 und 1650 n.u.Z. ist das Ereignis, das sich wohl am nachhaltigsten in die weibliche Genetik eingegraben hat. Grausamste Folterungen und Vergewaltigungen, bei denen sich nicht selten geistige „Würdenträger“ besonders emsig hervortaten, führten zum Tod von zehntausenden von Frauen in Europa innerhalb relativ kurzer Zeit.

Die Beschneidung. Das grausamste Ritual ist die Genitalverstümmelung, hauptsächlich in Afrika, Jemen, Irak, Indonesien und Malysia.

Die Beschneidungen werden an Mädchen und Frauen vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter vorgenommen, in den meisten Fällen vor Beginn oder während der Pubertät.

Alte Wissenschaften wie Tantrismus und Taoismus sind von der globalen Verbundenheit aller Frauen über ihre eigene Yoni (= weibliche Genitalien) überzeugt. Die moderne Wissenschaft hat herausgefunden, dass auf energetischer Ebene Alles und Jedes miteinander verbunden ist. Heilung bzw. Linderung kann nur dort geschehen, wo die Wurzel des Übels ist: die Verletzung des weiblichen Schoßraums. Dort haben sich viele Wunden auf psychischer und energetischer Ebene manifestiert, die wir mit liebevollen, achtsamen Berührungen und Massagen nach und nach auflösen können.

Die Yonimassage ist ein probates Mittel dafür – sie ist uralt und kommt ursprünglich aus dem Tantrismus.

Mittlerweile wird sie immer häufiger auch in der modernen Sexual- und Psychotherapie eingesetzt.

 

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